Fotografieren im Urlaub

Schöne Strände, historische Gebäude und traditionelle Märkte erwarten die Fotografen im Urlaub. Eine schöne Gelegenheit Motive zu finden, die man zuhause nicht so oft vor die Linse bekommt. Doch den Urlaub mit aussagekräftigen Bildern zu dokumentieren ist schwerer als man denkt. Oft sind die Fotografen am Ende eher unzufrieden mit ihren Ergebnissen. Mit unseren Tipps passiert das nicht mehr. Wir zeigen dir, was du beim Fotografieren im Urlaub beachten musst.

Vögel sind am Strand ein beliebtes Motiv

Wie sollte ich mich vorbereiten? Bevor es losgehen kann musst du natürlich erst einmal wissen was du alles mitnehmen willst. Dass du deine Kamera oder eventuell auch eine Ersatzkamera mitnimmst ist natürlich klar, aber wie sieht es mit den Objektiven aus? Am besten geeignet sind Objektive, welche einen weiten Brennweitenraum abdecken. So muss man nicht ständig die Objektive wechseln und gefährdet unnötig den Sensor. Trotzdem sollte man immer einen Lenspen dabei haben um im Notfall das Objektiv reinigen zu können. Sehr gut geeignet ist hierbei das Tamron AF 18-200mm F/3.5-6.3, was es sowohl für Canon als auch für Nikon und Pentax gibt. Bei Amazon bekommt man diese aktuell für unter 150€, obwohl es normalerweise über 500€ kostet. Aber auch Festbrennweiten können in bestimmten Situationen sinnvoll sein. Es empfiehlt sich außerdem einen Polfilter (für schöneren Himmel und Wasser) und einen ND-Filter (für Langzeitbelichtungen) mitzunehmen. Außerdem sollte man sich vorher informieren, welche Steckdosen es in dem Reiseland gibt und eventuell Adapter einpacken. Beim Transport ist die Kamera im Handgepäck (wenn man mit dem Flugzeug reist) am besten aufgehoben. Objektive kann man ruhig den Koffer packen. Beim Thema Datensicherung muss jeder selbst wissen wie er vorgeht. Am besten einfach einen Laptop mitnehmen und am Ende jedes Tage die Daten darauf sichern. Der Profi hat natürlich auch noch eine externe Festplatte mit um sich doppelt abzusichern.

Auf Märkten gibt es immer interessante Motive

Was kann ich fotografieren? Alles was dir vor die Linse kommt. Um nicht mit den typischen langweiligen Urlaubsfotos zurückzukomme sollte man etwas kreativer sein. Am besten informiert man sich vorher genau über den Ort und schaut sich Bilder anderer Fotografen an. Selbst in Google Maps kann man sich Fotos vom jeweiligen Ort anzeigen lassen. Um langweilige Motive interessanter wirken zu lassen solltest du Perspektiven nutzen, die sonst keiner nutzt. Aus anderen Positionen wirken Motive oft besser. Gehe z.B. ganz nah ein Gebäude ran und fotografiere dann nach oben. Sei kreativ. Auch Langezeitbelichtungen am Tag wirken mit den verwischten Touristen sehr eindrucks-voll. Der beste Zeitpunkt von den Lichtverhältnissen her ist der frühe Morgen oder der späte Abend wenn die Sonne die Motive von der Seite anleuchtet. Oft vergessen viele bei einem erstklassigen Motiv den Hintergrund, doch auch dieser ist wichtig und hat eine Wirkung auf das Bild. Wenn man Einheimische fotografieren möchte, sollte man vorher immer fragen. Wer nach Sonnenuntergang fotografiert sieht die Stadt nochmal in einem ganz anderen Licht. Jetzt wirken Langzeitbelichtungen mit einer geschlossenen Blende extrem eindrucksvoll. Ein Stativ ist hierbei essentiell wichtig. Mit einem ND-Filter bekommt man hierbei auch bei einer offenen Blende noch längere Belichtungszeiten hin.

Tipp: Am Strand gibt es viele tolle Motive wie z.B. Meerestiere, Fischer, Brücken oder auch die Menschen selbst. Es empfiehlt sich hierbei einen Sandschutz für die Kamera zu kaufen.

Auch ein Horizont kann toll aussehen

Fazit: Wer im Urlaub fotografischen Erfolg haben will muss sich vorher ein paar Gedanken machen und alles richtig planen. Mit dem richtigen Zubehör, der richtigen Tageszeit und ein bisschen Kreativität steht dem Urlaub nichts mehr im Weg. Viel Spaß und Erfolg beim Fotografieren!

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