Testbericht: Yongnuo YN560 III

Wer schon einmal auf Amazon nach Blitzen für seine DSLR gesucht hat, wird sicherlich unter den Top-Verkäufen den Yongnuo YN560 Mark III gefunden haben. Tatsächlich gehört dieser Blitz zu den stärksten Kompaktblitzen auf dem Markt und das zu einem unschlagbaren Preis. Wenn du schon einmal nach einem Aufsteckblitz deines Kameraherstellers gesucht hast, wirst du mitbekommen haben, dass diese meist sehr teuer sind. Also mehrere hundert Euro. Den Yongnuo gibt es schon für unter 60 Euro. Dazu muss man aber sagen, dass dieser Blitz zwar komplett und sehr fein steuerbar ist, jedoch aber nicht per TTL durch die Kamera. Dies beutet, dass die Kamera den Blitz nur auslösen kann, ihn aber nicht in der Stärke steuern kann.

Was gehört zum Lieferumfang? Natürlich der Blitz selbst, eine Schutztasche, eine Anleitung und optional noch einen Diffusor. Außerdem wir auch noch ein Standfuß für den Blitz geliefert. Damit kann man den Blitz entweder auf einem festen Untergrund oder auf ein gängiges Stativ stellen. Dies ist zum Beispiel bei der Portraitfotografie sehr hilfreich, wenn man den Blitz per Funk oder Slave auslösen will.

Wozu brauche ich einen Blitz? Das kommt ganz darauf an, was du gerne und oft fotografierst. Wenn du beispielsweise nur Landschaften fotografierst, ist ein Blitz eher sinnlos. Wenn du aber häufig Personen oder auch Makros effektvoll darstellen willst, ist so ein Kompakt Blitz sehr zu empfehlen.

Was hat der Blitz zu bieten? Im Blitz fehlt zwar die TTL Funktion (diese gibt es bei einem anderen Modell), dies ist aber im Alltag überhaupt kein Problem, denn kein Fotograf lässt seine Kamera entscheiden, wie das Foto gemacht werden soll. Der Blitz ist komplett manuell steuerbar und enthält außerdem eine intrigierte Funkeinheit. Außerdem hat der Blitz einen Slave-Sensor. Das bedeutet, dass der Blitz auch ohne ein Funksignal automatisch mitauslöst, wenn ein anderer Blitz in der Nähe zündet. Der Blitz hat eine Leitzahl von 58, also bekommt man auch bei geschossener Blende sehr gut belichtete Fotos hin. Auch bei voller Ladung ist der Blitz sehr schnell wieder einsatzbereit. Auf Wunsch kann der Blitz dies mit einem akustischen Signal deutlich machen. Wer oft bei einer hohen Blitzleistung fotografiert, sollte sich Akkus für den Blitz besorgen, da man sonst wirklich sehr oft die Batterien wechseln muss. Der Blitzkopf ist beweglich und kann in fünf Stufen eingestellt werden. Der Blitz ist auch horizontal drehbar (180° nach Links und 90° nach rechts). Er erzeugt eine Farbtemperatur von 5600 Kelvin also Tageslicht. Außerdem besitzt er ein Display an dem du alle wichtigen Funktionen schnell ablesen kannst.

Leitzahl: 58
Batteriehaltezeit: 100 bis 1500 Blitze – jeweils nach Leistung
Blitzdauer: 1/200 Sekunden bis 1/20000 Sekunden
Farbtemperatur: 5600K
Gewicht: 350 Gramm
Reflektor für weiches Licht
Slave Modus S1: Normal optischer Slave
Slave Modus S2: Vorblitz wird ignoriert
Stromversorgung: 4 x AA Batterien ( Alkali oder auch Ni-MH)

Fazit: Der im Vergleich zu anderen Blitzen sehr günstige Yongnuo hat eine wirklich sehr gute Qualität und ist auch im Studiobereich zu empfehlen. Zudem glänzt er mit einer sehr guten Ausstattung und weiterem Zubehör, welches wir hier bestimmt noch testen werden. Zudem passt der Blitzschuh auf alle gängigen Kameramodelle von Canon, Sony, Panasonic und Olympus. Der Blitz ist gut verarbeitet und lässt sich leicht bedienen. Zu bemängeln ist jedoch die fehlende TTL Funktion. Im professionellen Bereich wird aber eh keiner der Kamera die Einstellungen überlassen, sondern sowieso selber alles manuell einstellen. Also ist dies kein wahrzunehmendes Kontra. Von uns gibt es eine klare Kaufempfehlung.

Der Blitz ist zur Zeit für ca. 60€ auf Amazon erhältlich.

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3 Comments
  1. lol Reply
  2. Applesuchtie8000 Reply
  3. Florian Mohler Reply

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